Biofilm Services

Prüfung der Beständigkeit
von Autoklimaanlagen gegen Biofilmbildung (mikrobielle Geruchsbildung)

Der mikrobiologische Befall von Klimaanlagenverdampfern in Kraftfahrzeugen kann im Innenraum der Fahrzeuge durch mikrobielle Stoffwechselprodukte zu einer erheblichen Geruchsbelastung führen. Die Fahrzeughersteller begegnen diesem Problem durch Einführung von Beschichtungssystemen mit antiadhäsiven oder mikrobiziden Eigenschaften sowie durch konstruktive Maßnahmen am Verdampfer, was die Besiedelung und das Wachstum der Mikroorganismen auf den relevanten Wärmetauscheroberflächen erschweren bzw. verhindern soll. Zur Validierung derartiger Maßnahmen wurde im Auftrag der im VDA-Arbeitskreis 2.4 (Klimatisierung) zusammengeschlossenen Automobilhersteller eine realitätsnahe „Mikrobiologische Belastungsprüfung für Verdampfer von Fahrzeugklimaanlagen“ entwickelt, die in eine Versuchsvorschrift mündete und eine reproduzierbare Durchführung des Prüfauftrags ermöglicht. Als Prüforganismen werden neben einer Hefe zwei Bakterienstämme verwendet, die im Rahmen weltweit durchgeführter Untersuchungen an Kfz-Klimaanlagen als diejenigen Mikroorganismen identifiziert werden konnten, die eine typische Verdampferflora i. d. R. dominieren.


Untersuchung zur Biofilmbildung und -entfernung in statischen und dynamischen Bioreaktoren

Sofern an technisch genutzte Werkstoffe oder Beschichtungssysteme hohe hygienische Ansprüche oder Anforderungen bzgl. der Korrosionsfestigkeit gestellt werden müssen, ist aus mikrobiologischer Sicht zunächst die Suszeptibilität der relevanten Oberflächen gegenüber mikrobiellem Bewuchs (Biofilmbildung) zu hinterfragen. Im Rahmen von mikrobiologischen Belastungsprüfungen in Bioreaktoren wird die Entwicklung des Biofilms an ausgelagerten Prüfmustern mit Hilfe klassischer und moderner Analytik (Lebendzellzahl via MPN-Technik, mikrobielle Populationsanalyse via Protein-Fingerprinting und MALDI-TOF, Rasterkraft- und Fluoreszenzmikroskopie, Mikrokalorimetrie) charakterisiert und quantifiziert. Geeignete Prüfkeime werden in der häuslichen Stammsammlung vorgehalten. Auf gleichem Wege können antimikrobiell funktionalisierte Oberflächen (z. B. auf Basis von Quorum Quenching oder antiadhäsiven Beschichtungen) sowie mikrobizid wirkende Präventionsmaßnahmen (z. B. Chlorung, Zink- oder Silberdotierungen) validierend getestet werden.


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Herzliche Grüße

Dr. Tilman Gehrke
Scientific Service Manager Biocorrosion and Industrial Hygiene

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