Dr.Brill + Partner Institut für Antifouling und Biokorrosion News Center

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um unser Unternehmen und unsere Branche im Überblick. Bei Fragen und Anregungen zu Themen oder Inhalten kontaktieren Sie uns gerne!

14. Mai 2021
Dr. Brill + Partner GmbH ist Partner-Labor der School of Life Science im UKE
Jedes Jahr zum 1. August startet an der School of Life Science des UKE die Ausbildung zum/zur Biologisch-Technischen Assistentin*en. Die zweijährige Ausbildung richtet sich an alle mit großem Interesse an der Biologie und ganz besonders an verschiedensten Tätigkeiten im Labor. In den ersten 9 Monaten der Ausbildung steht noch die Theorie im Vordergrund. Daraufhin folgt ein Jahr, welches dem Sammeln von praktischer Erfahrung dient. In 3 Praktika á 4 Monaten bekommen die Schüler*innen die Chance, die unterschiedlichsten Institute kennenzulernen, wie u.a. auch uns, die Dr. Brill + Partner GmbH Institut für Mikrobiologie und Hygiene. Lukas Kuhn hat von 2017 - 2019 die Ausbildung an der School of Life Science des UKE absolviert. Sein erstes Praktikum hat er damals in unserem Institut auf Norderney durchgeführt. Nach der Ausbildung hat Lukas wieder zu uns gefunden und arbeitet seitdem bei uns auf Norderney. Dort ist er für die Technik zuständig. Lukas hält bestehende Teststände am Laufen, führt kleinere Reparaturen durch und ist an der Neuentwicklung von Testmethoden und -Geräten beteiligt. „Die Arbeit hier auf Norderney ist in sofern besonders, als dass hier jeder Tag anders ist. Man arbeitet viel draußen am Hafen und am Strand und ist dort von Wetter und Gezeiten abhängig. Meine Aufgaben hier sind sehr vielseitig aufgestellt, von Versuchsauswertung über Bildbearbeitung hin zu handwerklichen Tätigkeiten. Dazu kommt eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre mit Top-Kollegen.“ Eine Bewerbung bei der School of Life Science für den Ausbildungsstart August 2021 ist noch bis zum 31. Mai möglich. HIER geht es zur Website der School of Life Science.  Wir freuen uns darauf, unser Wissen und unsere Erfahrung an alle zukünftigen Praktikant*innen weiterzugeben.
29. März 2021
Neues Forschungsprojekt: HaptoCheck
Entwicklung eines standardisierten Prüfverfahrens zur Bewertung der Antihafteigenschaften von Oberflächen gegenüber Biofilmen auf Schiffsrümpfen Akronym: HaptoCheck - ZIM-Förderkennzeichen KK5193801KS0 Das vorliegende Projekt thematisiert die Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Haftfestigkeit von mikrobiellen Belägen (Biofilmen) auf Schiffsrümpfen. Biofilme bilden das erste Stadium der Besiedelung von Oberflächen und schaffen die Grundlage für makroskopischen Bewuchs, der sich auf den Treibstoffverbrauch in der Schifffahrt negativ auswirkt. Das Hauptaugenmerk des Forschungsvorhabens liegt zunächst auf der Erstellung von Messreihen zur Ablösung der Biofilme von Prüfoberflächen in Abhängigkeit von der Wandschubspannung. Dazu wird eine Prüfapparatur im Labormaßstab hergestellt, um die Fahrgeschwindigkeit der Schiffe in der Praxis zu simulieren. Auf dieser Grundlage sollen abiotische Modellsubstanzen entwickelt werden, mit Hilfe derer die Haftung der mikrobiellen Oberflächenbeläge auf Antifouling-Beschichtungen in der Prüfapparatur nachgestellt und im Rahmen eines standardisierten Prüfverfahrens zur Quantifizierung derartiger Effekte eingesetzt werden kann. Anhand der Untersuchungsergebnisse ist eine abschließende Bewertung der Wirksamkeit solcher Beschichtungssysteme vorzunehmen, die die Entwickler in die Lage versetzen soll, die Antihafteigenschaften ihrer Produkte kostengünstiger und effektiver zu optimieren. Das dabei entstehende neue Prüfverfahren ist eine Screeningprüfung zur Abschätzung der Wirksamkeit von Antifoulingsystemen. Es handelt sich um ein jahreszeitlich unabhängiges Schnelltestverfahren, das den Farbfirmen schnelle Ergebnisse zur Weiterentwicklung an die Hand gibt. Das Verfahren wird die späteren halbjährlichen Freiwasseruntersuchungen mit den Erfolg versprechenden Varianten nicht ersetzen können, aber die Entwicklungsarbeit der Firmen beschleunigen.  
17. November 2020
Virtueller Biofouling Workshop - Aktuelle Branchenentwicklung
Am 24.11.2020 von 10:00 – 12:00 Uhr findet der "Virtuelle Biofouling Workshop" statt. Eine gute Möglichkeit, um die aktuellen Entwicklungen und Innovationen zum Thema Biofouling aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu diskutieren. Als Sprecher ist unter anderem Bernd Daehne aus unserem Hause mit dem Thema: "Testmethoden zur Erprobung innovativer Antifouling-Systeme" vertreten. Bis zum 22.11.2020 können Sie sich  HIER zum Workshop anmelden.    Das Programm: 10:00 Uhr: Begrüßung Dr. Susanne Neumann, Maritimes Cluster Norddeutschland e. V. 10:05 Uhr: Vorstellung der Marktübersicht „Lösungsansätze gegen Biofouling an Schiffsrümpfen“ Dr. Rainer Henking, EurA AG Eva von Soosten, Maritimes Cluster Norddeutschland e. V. 10:20 Uhr: Anforderungen an Biofouling-Systeme aus Sicht der Anwender Jürgen Gerdes, Maritime Engineering & Solutions GmbH 10:35 Uhr: Erforschung innovativer Antifouling-Systeme am Beispiel des Projektes FoulLas: Fouling-Entfernung von maritimen Oberflächen mittels Laserstrahlung unter Wasser Dr.-Ing. Benjamin Emde, Laser Zentrum Hannover e.V. 10:50 Uhr: Testmethoden zur Erprobung innovativer Antifouling-Systeme Bernd Daehne, Dr. Brill + Partner GmbH 11:05 Uhr: Aktuelle Entwicklungen in regionalen, nationalen und internationalen Gremien Dr. Katja Broeg, BSH Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie 11:20 Uhr: Roadmap Biofouling – Kollaborative Wege zu praxisorientierten Lösungen Dr. Rainer Henking, EurA AG 11:35 Uhr: Fragen und Diskussion 11:55 Uhr: Zusammenfassung der Veranstaltung und Abschluss Eva von Soosten, Maritimes Cluster Norddeutschland e. V. 12:00 Uhr: Ende der Veranstaltung Im Anschluss Offener Austausch Alle Interessierten 
14. November 2020
Filtersystem im Test
Am Freitag und Samstag dem 23. und 24. Oktober 2020 wurde die Steganlage des Seglervereins Norderney (SVN) aus dem Wasser genommen und gereinigt. Dabei wurde ein von Dr. Brill + Partner und dem SVN entwickeltes Filtersystem getestet, welches das anfallende Waschwasser von Bioziden und Farbrückständen aus den Antifoulingfarben befreien soll. Das vierstufige Filtersystem, bestehend aus Absetzbecken, Fasertorf- und Aktivkohlefilter wurde direkt neben dem „Waschplatz“ aufgebaut um das Waschwasser an Ort und Stelle zu filtern und so zu verhindern, dass die Antifoulingbiozide in die Umwelt gelangen. Im Laufe des Tages konnten Schwachpunkte des Systems erkannt und beseitigt werden. So stellte sich heraus, dass das Waschwasser schneller produziert wurde als es gefiltert werden konnte. Abhilfe schaffte ein 4 m3 -Container, der spontan von der Firma Onnen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und als Puffer-Speicher fungierte. Außerdem zeigte sich, dass das anfallende Wasser deutlich mehr Schwebstoffe und Sedimente enthielt als erwartet. Die Schwebstoffe setzen sich schneller als erwartet auf den verwendeten Filzmatten ab und behinderten den Durchfluss des Wassers. Daraufhin wurden die Filzmatten durch Gaze ersetzt, was ein Verstopfen verhinderte, so dass der Filter wieder ordnungsgemäß funktionierte. Das gefilterte Waschwasser wurde anschließend in das Hafenbecken geleitet. Schon optisch war eine deutliche Filterleistung erkennbar. Die Analyseergebnisse ergaben, dass von 3,98 mg/L enthaltenem Kupfer 92,5 % und von 7,05 mg/L enthaltenem Zink sogar 96,4 % herausgefiltert werden konnten.