Dr.Brill + Partner News Center

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14. November 2020
Filtersystem im Test
Am Freitag und Samstag dem 23. und 24. Oktober 2020 wurde die Steganlage des Seglervereins Norderney (SVN) aus dem Wasser genommen und gereinigt. Dabei wurde ein von Dr. Brill + Partner und dem SVN entwickeltes Filtersystem getestet, das das anfallende Waschwasser von Bioziden und Farbrückständen aus den Antifoulingfarben befreien soll. Das vierstufige Filtersystem, bestehend aus Absetzbecken, Fasertorf- und Aktivkohlefilter wurde direkt neben dem „Waschplatz“ aufgebaut um das Waschwasser an Ort und Stelle zu filtern und so zu verhindern, dass die Antifoulingbiozide in die Umwelt gelangen. Im Laufe des Tages konnten Schwachpunkte des Systems erkannt und beseitigt werden. So stellte sich heraus, dass das Waschwasser schneller produziert wurde als es gefiltert werden konnte. Abhilfe schaffte ein 4 m3 -Container, der spontan von der Firma Onnen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und als Puffer-Speicher fungierte. Außerdem zeigte sich, dass das anfallende Wasser deutlich mehr Schwebstoffe und Sedimente enthielt als erwartet. Die Schwebstoffe setzen sich schneller als erwartet auf den verwendeten Filzmatten ab und behinderten den Durchfluss des Wassers. Daraufhin wurden die Filzmatten durch Gaze ersetzt, was ein Verstopfen verhinderte, so dass der Filter wieder ordnungsgemäß funktionierte. Das gefilterte Waschwasser wurde anschließend in das Hafenbecken geleitet. Schon optisch war eine deutliche Filterleistung erkennbar. Die Analyseergebnisse ergaben, dass von 3,98 mg/L enthaltenem Kupfer 92,5 % und von 7,05 mg/L enthaltenem Zink sogar 96,4 % herausgefiltert werden konnten.
14. November 2020
Filtersystem im Test
Am Freitag und Samstag dem 23. und 24. Oktober 2020 wurde die Steganlage des Seglervereins Norderney (SVN) aus dem Wasser genommen und gereinigt. Dabei wurde ein von Dr. Brill + Partner und dem SVN entwickeltes Filtersystem getestet, das das anfallende Waschwasser von Bioziden und Farbrückständen aus den Antifoulingfarben befreien soll. Das vierstufige Filtersystem, bestehend aus Absetzbecken, Fasertorf- und Aktivkohlefilter wurde direkt neben dem „Waschplatz“ aufgebaut um das Waschwasser an Ort und Stelle zu filtern und so zu verhindern, dass die Antifoulingbiozide in die Umwelt gelangen. Im Laufe des Tages konnten Schwachpunkte des Systems erkannt und beseitigt werden. So stellte sich heraus, dass das Waschwasser schneller produziert wurde als es gefiltert werden konnte. Abhilfe schaffte ein 4 m3 -Container, der spontan von der Firma Onnen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und als Puffer-Speicher fungierte. Außerdem zeigte sich, dass das anfallende Wasser deutlich mehr Schwebstoffe und Sedimente enthielt als erwartet. Die Schwebstoffe setzen sich schneller als erwartet auf den verwendeten Filzmatten ab und behinderten den Durchfluss des Wassers. Daraufhin wurden die Filzmatten durch Gaze ersetzt, was ein Verstopfen verhinderte, so dass der Filter wieder ordnungsgemäß funktionierte. Das gefilterte Waschwasser wurde anschließend in das Hafenbecken geleitet. Schon optisch war eine deutliche Filterleistung erkennbar. Die Analyseergebnisse ergaben, dass von 3,98 mg/L enthaltenem Kupfer 92,5 % und von 7,05 mg/L enthaltenem Zink sogar 96,4 % herausgefiltert werden konnten.